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(Zen-Weisheit)

Der glückliche Frosch

An einem wunderschönen Teich, da saß ein Frosch auf einem flachen Stein. Er ließ sich von der ersten Sonne des Frühlings bescheinen und streckte ihr seinen Kopf entgegen.

Da kam ein Storch angeflogen, landete neben ihm und wollte in fressen. Der Frosch aber sagte: „Ach, Storch, ich bin gerade so glücklich hier in der Sonne!“

Der Storch, der ja an sich ein sehr nettes Wesen war, antwortete: „Dann will ich dich für heute am Leben lassen.“

„Danke“, sagte der Frosch und der Storch flog davon, um sich eine Maus zu suchen.

Der Frühling nahm seinen Lauf, alle Bäume erblühten und der Frosch saß auf einem Seerosenblatt und sang seiner Liebsten ein Lied. Und wie er da so saß und quakte, kam der Storch angeflogen, landete neben ihm und wollte ihn fressen.

Der Frosch aber sagte: „Ach, Storch, ich bin gerade so glücklich, weil ich meiner Liebsten ein Lied singe.“

Der Storch antwortete: „Dann will ich dich für heute am Leben lassen.“

"Danke“, sagte der Frosch und der Storch flog davon, um sich eine Kröte zu suchen.

Als es Sommer geworden war, schwamm der Frosch vergnügt durch den Teich und genoss das kühle Wasser und das Flirren des Sonnenlichts.

Und wie er so daher schwamm, kam der Storch angeflogen, landete neben ihm und wollte ihn fressen.

Der Frosch aber sagte: „Ach, Storch, ich bin gerade so glücklich, es ist so herrlich hier im Wasser.“

Der Storch antwortete: „Frosch, irgendwann muss ich dich aber mal fressen. Das ist der Lauf der Dinge.“

„Aber natürlich“, sagte der Frosch, "ich habe mich schon gewundert, worauf du wartest."

 

Widum woanders